Katzen

Charly

Gestatten – Charly mein Name! Ich bin ein freundlicher Kater von 12 Jahren. Irgendwie ist auch mir mein Zuhause abhandengekommen – trotz registriertem Transponder (Chip). Doch das ist eine längere Geschichte, die erzählt Ihnen dann mein Personal. Auf jeden Fall war ich schlau genug und habe mich Richtung Tierheim auf den Weg gemacht. Denn es hat sich in Katzenkreisen schon „rummiaut” – hier werden neue, liebevolle Familien, Paare oder Singles für uns Samtpfoten gesucht – und auch gefunden.

Tja – nun bin ich also hier, habe mein eigenes, kleines Zimmerchen mit Katzenklappe und separatem Auslauf, denn ich liege nur zu gern draußen in der Sonne, um mir meinen Pelz wärmen zu lassen. Es geht doch nichts über ein gemütliches Dösen. Wobei … wenn die Streicheltanten kommen, dann eile ich flugs zu denen und lasse mich natürlich gern streicheln. Die mag ich. Und sie mögen mich auch. Ich bin eben ein lieber, ruhiger Katermann, der es genießt, verwöhnt zu werden. Miau!

Mittlerweile reicht es mir hier auch und ich hab schon mal angefangen, meine Köfferchen zu packen, damit ich schnell ausziehen kann, wenn meine neuen Menschen vor der Tür stehen. Ich bin auch mit einer schönen Wohnung vollkommen zufrieden, denn Freigang habe ich nie wirklich kennengelernt. Wobei mir ein Balkon schon sehr wichtig ist. Diese Sonnenbäder – ich miaue Ihnen – ein Hochgenuss! 

Ich kam hier übrigens fast zahnlos an (nun lachen Sie mal nicht) und altersbedingt zickt meine Hüfte gelegentlich. Doch da gibt es ja so ein tolles Zeug, was uns Katzen prima hilft. Das soll ich nun auch bald bekommen. Das war’s dann auch – ansonsten geht es mir richtig gut und ich freu mich auf neue, gemütliche Abenteuer – am liebsten bei Ihnen. Miau!

Und nun sind Sie dran: Fragebogen ausfüllen, Charly draufschreiben – und ab die Post. Ich freu mich schon auf Sie!

♥ Wenn Du an Charly interessiert bist, sende uns gerne den ausgefüllten Fragebogen für Katzeninteressenten zu.  Dann werden wir uns bei Dir melden.

Kitzi

Huhu! Ich heiße Kitzi und bin eine schwarz-weiße, redselige Katze von 4 Jahren. Ich wurde im Tierheim abgegeben, weil meine Menschen sich nicht mehr um mich kümmern konnten. Das hat mich anfänglich ganz schön überfordert und ich habe mich hier überhaupt nicht wohl gefühlt.

Ich suchte zwar den menschlichen Kontakt und ließ mich auch gerne mal streicheln – doch wenn ich mein süßes Näschen voll hatte, dann habe ich das auch deutlich gezeigt. Doch das hat sich nun gegeben, denn mittlerweile habe ich mich an alles hier gewöhnt – und ein großes, eigenes Zimmer mit einem Auslauf dran. Ich sag Ihnen – das ist herrlich. Miau!

In meinem neuen Zuhause wäre ich gern Einzelprinzessin, denn meine Artgenossen finde ich nicht so klasse. Dazu hätte ich später unbedingt einen eingenetzten Balkon oder eine gesicherte Terrasse, denn ich genieße es, in der Sonne zu liegen und dem bunten Treiben da draußen zuzusehen. Dafür sind Kinder eher nicht mein Fall, denn ich mag es ganz gern etwas weniger hektisch. 

Da ich manchmal etwas Schwierigkeiten hatte, meinen Kratzbaum katzentypisch-elegant hochzuhüpfen, hat der Doc nochmal genau hingeschaut. Und siehe da … ich muss früher mal einen Bruch gehabt haben, um den sich niemand gekümmert hat. Mijaujaujau! 
Deshalb bekomme ich jetzt alle paar Wochen eine Spritze, damit es mir gut geht. Solensia heißt das Zeug. Und damit springe ich wieder wie ein junges Kätzchen und nix tut mehr weh!

Ich finde, dass ich jetzt auch lange genug hier bin und möchte gern in mein neues Leben bei Ihnen starten. Hätten Sie vielleicht Lust, mich mit Geduld und Liebe in mein neues Prinzessinen-Reich aufnehmen? Ja? Dann schreiben Sie schnell ans Tierheim, damit ich nicht zu lange auf Sie warten muss. Juchu!

♥ Wenn Du an Kitzi interessiert bist, sende uns gerne den ausgefüllten Fragebogen für Katzeninteressenten zu.  Dann werden wir uns bei Dir melden.

Paul

Moin! Ich bin Kater Paul und ca. 9 Jahre alt. Ich war eine Zeit lang im Tierheim und wohne aktuell bei lieben Menschen in der Kieler Innenstadt. Aber jetzt ist jemand mit Katzenhaarallergie eingezogen und ich brauche ein neues Zuhause. 
Ich liebe es gestreichelt zu werden, am liebsten am Bauch. Dann schnurre ich ganz laut und trete wohlig mit den Pfoten. Ich bin ein gemütlicher Kater und verbringe den Tag am liebsten eingekuschelt auf der Couch oder auf meiner Lieblingsdecke und schone mein Knie, das tut mir nämlich ein bisschen weh, weil ich Arthrose habe (ihr wisst schon, die alten Knochen). Aber mit Schmerzmitteln lebe ich ein unbeschwertes Katerleben. 
Spielen interessiert mich nicht, da bin ich einfach viel zu entspannt für. Dafür esse ich umso lieber, auch wenn man es mir nicht ansieht. 
Ich suche ein liebevolles Zuhause, in dem ich Zeit habe anzukommen, weil ich am Anfang ein bisschen aufgeregt sein werde und mich verstecken möchte. Mit meinem Lieblingssnack und lieben Worten taue ich dann aber ganz schnell auf. 
Ich freue mich auch über einen Katerfreund, da ich gern Gesellschaft habe. Leider bin ich FIV-positiv getestet worden und suche deswegen einen Katerkumpel, der das auch hat. Ich darf deswegen auch nicht nach draußen und bin somit ein super Wohnungskater. Ein Balkon würde mir natürlich trotzdem sehr gefallen.
Wenn ihr mich kennenlernen möchtet, dann wendet euch bitte über den Fragebogen an das Tierheim. Die helfen nämlich mit, ein neues Zuhause für mich zu finden – ohne den Umweg über das Tierheim. Dafür bin ich sehr dankbar – und ihr könnt mich direkt in meinem jetzigen Zuhause kennen und lieben lernen. Miau! Euer Paul

♥ Wenn Du an Paul interessiert bist, sende uns gerne den ausgefüllten Fragebogen für Katzeninteressenten zu.  Dann werden wir uns bei Dir melden.

Schnuffel Home

Huhu! Hier bin ich – Schnuffel – ein super-liebes, 5 Monate junges Katerkind mit weißem Fell und blauen Augen. Stellen Sie sich vor – ich wurde draußen mutterseelenallein gefunden. Das war echt schlimm für mich, zumal ich vermutlich nicht besonders gut hören kann oder sogar taub bin. Zum Glück habe ich richtig lautstark auf mich aufmerksam gemacht, wurde schnell entdeckt und dann sofort ins Tierheim gebracht.

Hier angekommen verzauberte ich von Anfang an alle mit meinem Kitten-Charme! Mein Personal, meine Streicheltanten und Onkels … keiner kann mir widerstehen. Und das nicht, weil ich so niedlich aussehe – ne, vielmehr, weil ich so lieb, neugierig, verspielt und aufgeschlossen bin. Das Leben ist aber auch spannend. Und das kommentiere ich natürlich auch gern und oft mit einem kräftigen Miau! Und weil ich mein Miau selbst kaum oder nicht hören kann, fällt es wirklich laut aus. Ihre Nachbarn sollten das mögen – oder Ihre Wohnung gut gegen Schall isoliert sein, hehe!

Was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlt? Ein Katerkumpel in ungefähr meinem Alter, den brauche ich unbedingt. Dann würde ich mich über eine schöne Wohnung freuen – vorzugsweise mit einem gesicherten Balkon. Kinder sind mir auch willkommen und Hunde machen mir nix aus, wenn sie Katzen schon kennen und freundlich zu mir sind. Sie sehen – ich bin ein richtiger Familien-Kater. 

Wie? Genau so einen Kater suchen Sie? Dann wissen Sie bestimmt auch, wie das mit dem Fragebogen geht. Einfach ausfüllen und schnell ins Tierheim schicken. Ich freu mich schon auf meine neue Familie. Miau!

♥ Wenn Du Schnuffel ein Zuhause geben möchtest, sende uns gerne den ausgefüllten Fragebogen für Katzeninteressenten zu.  Dann werden wir uns bei Dir melden.

Derzeit sind hier keine Einträge vorhanden.
Cdaf81e699deb247c8a8405f9c5f35da

Guten Tag, mein Name ist Attila. Ich bin ein freundlicher, lieber, verschmuster, älterer Kater… wobei, was heißt hier eigentlich „älterer“? Bei guter Pflege und liebevollen Menschen werde ich auch noch uralt. Aber es stimmt schon, ich muss ein wenig umsorgt werden, was leider viele Menschen vor mir abschreckt. Ich bin nämlich Diabetiker und benötige Spezialfutter. Im Tierheim ist das allerdings weltklasse – ich bekomme nämlich 4x am Tag etwas zu futtern, obwohl ich auf mein Gewicht achten muss. Und das schmeckt mir, da gibt es gar keine Klagen von meiner Seite. Im Moment brauche ich auch keine Spritzen, „gut eingestellt“ nennen die Menschen das. Und so fühle ich mich auch – richtig gut! Aber es gab auch schon eine Zeit, da habe ich Spritzen bekommen. Und wissen Sie was – kein Problem. Ich sag mir ja immer: Wenn’s hilft Attila, dann musst du da durch. So ist das mit mir. Einfach unkompliziert. Nichtsdestotrotz muss ich regelmäßig zum Onkel Doc, aber was soll’s? Da gibt es weit Schlimmeres. Fragen Sie gern die Pfleger im Tierheim. Ach ja, falls es sie interessiert, ich brauche keinen Freigang, eine schöne Wohnung und liebe, verständnisvolle Dosenöffner reichen mir zu meinem Glück. Nun, was sagen Sie? Habe ich ihr Herz berührt? Das hoffe ich sehr! Ich werde Sie auch nicht enttäuschen. Niemals! Ich bin eben ein wirklich toller Kater!

7f2c69134095177d39d38d5702193517

Hello… can you hear me? Hihi, ich heiße Adele, wie die tolle Sängerin. Allerdings bin ich viel jünger und auch nicht so mutig wie sie. Aber dafür viel hübscher (wer auch immer das Foto da oben von mir gemacht hat, oh neeee! Das geht ja gar nicht!). Ich bin eine wirklich wunderhübsche Katze von gerade mal 8 Monaten. Zugegeben, ich bin recht zurückhaltend und sensibel – und genieße die Streicheleinheiten noch nicht so wirklich. Meine Leute wissen auch nicht, ob ich „wild“ geboren wurde, weil ich mich irgendwann vor lauter Hunger an einem Futterplatz eingefunden habe. Schlau bin ich also auf jeden Fall schon mal! Miau! Und das Tierheim ist natürlich gar nix für mich, hier fühle ich mich nicht wohl, auch wenn mein Personal wie am Schnürchen funktioniert und die Streicheltanten alle ausnahmslos nett zu mir sind. Trotzdem möchte ich hier lieber gestern als heute ausziehen. Aber nur zu Menschen, die sich mit Katzen auskennen, die mich so lieben, wie ich bin und mich in meinem Tempo machen lassen. Denn ich bin echt freundlich! Ich tu nix. Ich brauche nur Zeit. Und das am liebsten als Einzelkatze, bei verständnisvollen Leuten mit schönem Haus und großem Garten. Denn nach einer Weile bei Ihnen möchte ich auf jeden Fall auch wieder Freigang bekommen. Also – was meinen Sie? Wäre ich nicht die perfekte Mitbewohnerin? Ich finde: Jaaaaaa! Lernen Sie mich doch einfach mal kennen. Ich warte im Katzenhaus in Zimmer Nummer 1 auf Sie!

8656a6058012a14c766868d73aad133b

Hallo, wir sind’s – Zeus und Apollo – zwei tolle Kater und treuste Kumpel. Dazu sind wir mit unseren 7 Jahren im besten Kateralter. Wir suchen zusammen ein neues Zuhause, denn wir gehen seit jeher gemeinsam durchs Leben. Und das soll bitte auch so bleiben. Wir sind total lieb und anhänglich, spielen sehr gern und kuscheln noch viel lieber. Leider wollen viele Dosenöffner uns trennen und nicht gemeinsam in ihr Heim mitnehmen. Aber das geht gar nicht, denn wir haben uns einfach lieb. Und: Wo ein Kater satt wird, da werden auch zwei satt – ist doch ganz einfach. Außerdem ist es dann nicht langweilig, wenn unsere neue Familie tagsüber arbeiten geht, dann haben wir uns und können schön zusammen spielen und kuscheln. Freigänger waren wir bis heute nicht, deshalb freuen wir uns auch sehr über eine schöne Wohnung. Und jetzt warten wir einfach auf die nette Familie, die uns mag und mitnimmt. Hoffentlich dauert das nicht mehr so lange 🙂

D34f572298c355e67de4206d01686697

Knolle ist ein älterer, gemütlicher Kater, sehr anhänglich und verschmust. Er würde sich über ein wenig Auslauif wie Balkon oder Terasse freuen. Aufgrund von leichten Hautproblemen bekommt er im Tierheim eine spezielle Ernährung.

{gallery}/media/jw_sigpro/users/0000000070/Knolle{/gallery}

7557b15d39f0f4403460174b3a48b1fe

Huhu, ich bin Sazon, kleine Katzendame mit großen Wünschen. Zu meiner Geschichte hat meine Schwester Kiara schon so viel erzählt, das wiederhole ich jetzt nicht (gucken Sie einfach mal auf ihren Steckbrief, dann wissen Sie Beschied 🙂 Mit meinen 14 Monaten bin ich noch ausgesprochen jung, entsprechend verspielt und Menschen gegenüber noch ein wenig zurückhaltend. Manchmal vergesse ich das aber schon und lass mich vorsichtig streicheln oder tobe im Spiel über menschliche Beine. Im tiefsten Innern weiß ich nämlich, dass mir das wenige Streicheln nicht reicht. Ich glaub, ich möchte gern viel mehr gestreichelt werden. Aber hier sind so viele verschiedene Hände, die sich freundlich um mich und meine Schwester bemühen, da weiß ich manchmal nicht, wie ich damit umgehen soll. Normal, oder?! Deshalb komm ich jetzt auch schnell wieder zu meinen Wünschen zurück… Also, ein neues Zuhause steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Dann noch eine liebe Familie, mit der ich glücklich werden kann, eine Kuschelhöhle, ein oder zwei Spielmäuse, einen Graten zum Toben und Spielen (ich fange Ihnen auch mal eine Maus ;-), etwas Futter… Und das Ganze am liebsten sofort! Ich biete Ihnen im Gegenzug meine freundliche Art, mein liebes Wesen und bald dann auch mein großes Katzenherz. Hach, das hab ich aber jetzt schön gemaunzt … Können Sie da widerstehen? Holen Sie mich doch einfach ab, dann ist wirklich alles gut 🙂

811ebeb995a22870e562dc4cc35a49b1

  Hallo zusammen, mein Name ist Kiara und ich möchte es jetzt selbst in die Pfötchen nehmen mich hier kurz vorzustellen. Gemeinsam mit meiner Schwester Sazon bin ich schon viel zu lange hier! Unseren Bruder Skar können Sie zum Glück nicht mehr kennen lernen, denn er ist bereits in sein neues Zuhause gezogen. Wir Mädels sind beide braun-getigert, wobei sich auf meinem Köpfchen noch ein roter Fleck eingeschlichen hat. So sind wir zwei prima zu unterscheiden und haben doch einen gemeinsamen Wunsch: Ein schönes, warmes Zuhause, mit lieben Menschen, Kuschelhöhlen, leckerem Futter – mit vielen Wiesen und Feldern drum herum, auf denen wir ausgelassen und gefahrlos toben können. Denn von „Gefahren“ haben wir das Mäulchen gestrichen voll. Unsere Mama wurde nämlich im September 2011 überfahren. Wenn das Tierheim nicht gewesen wäre, dann wären wir jetzt tot. Denn mit gerade mal 4 Wochen hätten wir es alleine draußen nicht geschafft. Anfangs waren wir ganz ängstlich und haben uns nur versteckt. Wir kannten keine Menschen und haben unsere Mama so schmerzlich vermisst. Ich war dann irgendwann die Mutigste und habe es meinen Geschwistern vorgemacht: Menschen sind doch ganz ok und vor allen Dingen können wir so herrlich mit ihnen spielen! Mich dürfen Sie dabei auch gern streicheln, das stört mich nicht. Sazon ist da noch etwas zurückhaltender. Aber ich miaue jeden Tag auf sie ein – und sie traut sich immer mehr zu und spielt leidenschaftlich gerne mit! Der Rest kommt dann in unserer neuen Familie, da bin ich mir ganz sicher. Wollen Sie uns nicht mal besuchen kommen und uns kennen lernen? Dann können Sie mir oder meiner Schwester bestimmt nicht wiederstehen 🙂

82e50555eca2765b456db499e2407269

Hallo, wir sind’s – Zeus und Apollo – zwei tolle Kater und treuste Kumpel. Dazu sind wir mit unseren 7 Jahren im besten Kateralter. Wir suchen zusammen ein neues Zuhause, denn wir gehen seit jeher gemeinsam durchs Leben. Und das soll bitte auch so bleiben. Wir sind total lieb und anhänglich, spielen sehr gern und kuscheln noch viel lieber. Leider wollen viele Dosenöffner uns trennen und nicht gemeinsam in ihr Heim mitnehmen. Aber das geht gar nicht, denn wir haben uns einfach lieb. Und: Wo ein Kater satt wird, da werden auch zwei satt – ist doch ganz einfach. Außerdem ist es dann nicht langweilig, wenn unsere neue Familie tagsüber arbeiten geht, dann haben wir uns und können schön zusammen spielen und kuscheln. Freigänger waren wir bis heute nicht, deshalb freuen wir uns auch sehr über eine schöne Wohnung. Und jetzt warten wir einfach auf die nette Familie, die uns mag und mitnimmt. Hoffentlich dauert das nicht mehr so lange 🙂

59625db612310396fe8256eac7f34376

Joris ist ein älterer, freundlicher Kater, der ein ruhiges Zuhause sucht.

8a7eacb7a228abdc187ecece4128652b

Hallo liebe Leute vom Tierheim Uhlenkroog! Ersteinmal herzlichen Glückwunsch zur Einweihung des neuen Gebäudes – Ihnen und allen Ihren Tieren alles Gute! Am 14.9. waren wir bei Ihnen und haben den kleinen Kater ‚Skar‘ mitgenommen, der gemeinsam mit seinen beiden Schwestern etwa ein Jahr lang bei Ihnen war. Ich werde nicht vergessen, wie froh sie (also eine Tierpflegerin von Ihnen) waren, als wir uns für ihn interessierten und uns seine Vorgeschichte nicht abschreckte. Wir wollen Ihnen gerne berichten, wie Skar sich gemacht hat. Nachdem wir in unserer Küche den Deckel der Transportkiste geöffnet hatten, versuchte Skar erst die Wand hochzulaufen und dann durch die geschlossene Terrassentür zu entwischen – beides hat er zum Glück unbeschadet überstanden. Anschließend ist er unter das Sofa geflüchtet und wurde in den folgenden Tagen auch nicht mehr gesehen. Er zog ein „submobiliares“ Leben vor – unter dem Sofa, unter dem Schrank, unter der Vitrine, unter … Leider hat er auch nichts gefressen und nichts getrunken, was sich erst nach drei Tagen gegeben hat, denn der Napf war morgens leer. Zumindest muss er dann nachts sichtbar geworden sein – leider nicht für uns. Das änderte sich etwa eine Woche nach seinem „Einzug“. Die Zeit haben wir genutzt und uns einen neuen Namen für ihn ausgesucht – die Kreativität der Vorgänger in allen Ehren, verkommt „Skar“ akustisch doch eher zu einem unschönen Geräusch, wenn man es etwas lauter spricht oder ruft. Wir haben uns dann norddeutsch für „Hein“ entschieden (was auch nicht ohne Tücken ist, aber dazu später mehr). Am Anfang der zweiten Woche fing er an kleine Ausflüge in die dunklen Ecken des Wohnzimmers zu unternehmen und traute sich sogar hin und wieder auf die Fensterbank – alles in sicherer Entfernung zu uns. Nach 10 Tagen fühlte er sich manchmal so angst- und stressfrei, dass er anfing zu spielen – wenn auch nur alleine. Nachts mauzte und miaute er nun herzerweichend. Wir vermuten, dass er seine Schwestern vermisst. Nach weiteren 4 Tagen ein wahrhaftiger Meilenstein – mit langem Hals und großen Augen hat Hein aus der Hand gefressen. Bei Dämmerung wurde er nun immer mutiger und erkundete die „freigegebenen“ Wohnungsteile, was wir vorerst uneingeschränkt zulassen. Denn zum Glück ist er von Anfang an stubenrein und erfolgreicher Katzenklogänger. Aber Hein (nun manchmal auch „Heinrich“ oder „Heini“) ist in den nächsten Tagen immer noch sehr scheu und schreckhaft. Nach insgesamt fast drei Wochen kam er jetzt auch bei Tageslicht aus seinem Versteck und allmählich mussten wir ihm doch ein paar Spielregeln beibringen – so ist zum Beispiel eine Küchenspüle nun mal kein Platz für Haustiere (Halter von Zierfischen mögen das anders sehen). Da offenbart sich der Schwachpunkt unserer Namenswahl, denn „Hein“ und „nein“ ist klanglich recht schwer auseinanderzuhalten – auch für hochempfindliche Katzenohren. Und die Verwirrung ist auf allen Seiten vorhanden. Ich rufe nun immer einfach „ruuunter“ , wenn Hein etwas unerlaubtes macht, denn meistens ist er irgendwo unerwünscht raufgeklettert. Meine Frau versucht sich an einer Art Hupen-Tröten-Geräusch: „Öööögg“. Das mag semantisch-syntaktisch weniger falsch sein als „runter“, wenn Hein an der Rauhfasertapete kratzt – aber ich zucke dabei mehr zusammen, als die Katze. Seit Anfang Oktober spielt er nun auch mit uns und rennt nicht mehr panisch vor uns weg, wenn man sich mit alltäglichen Bewegungen durchs Haus bewegt. Wir haben nach und nach seine Lebenswelt um den Rest des Hauses und die Terrassenüberdachung erweitert. Diese war mit einem Katzennetz gesichert, sodass er sich aus sicherer Distanz mit dem Umstand vertraut machen konnte, dass die Nachbar-Grundstücke von jeweils einem Hund bewohnt sind. Insbesondere der Terrier-Mischling zur Rechten hat sich nicht gerade als Katzenfreund einen Namen gemacht – zum Glück ist er etwas in die Jahre gekommen, sodass wir im Falle eines Falles auf ein erfolgreich-friedliches Ausweichmanöver oder ein Unentschieden hoffen. Die nächsten Wochen haben wir weiter mit vertrauensbildenden Maßnahmen zugebracht – wobei das unbedingt beiderseitig zu sehen ist. Das Ziel ist, dass ‚Hein‘ irgendwann die Nacht draußen verbringt, Mäuse fängt, auf Bäume klettert, sich mit anderen Katern nur unblutig „anfreundet“ … und dann morgens artig vor der Terrassentür sitzt, wenn die Kaffeemaschine ihren Dienst aufnimmt. Und im Gegenzug kann er sich darauf verlassen, dass er rechtzeitig und ausreichend Futter bekommt (da ist er bereits sehr penibel!) und bei Bedarf Mal gekrault wird. Den Umfang an eingeforderten Streicheleinheiten dürfen wir als überschaubar annehmen, denn dass sich aus dem scheuen Undercover-Kater noch eine Schmusekatze entwickelt, ist nicht zu erwarten. Dachten wir … denn seit November springt Hein einem auf den Schoß, schläft einem auf dem Bauch ein, schnurrt einem um die Beine usw. Das Katzennetz ist demontiert und Hein ist nun „Freigänger“ und erkundet Garten und Umland. Die ersten Ausflüge waren für ihn sicher genauso spannend, wie für uns. Denn er kennt ja eigentlich nur das Tierheim und unsere Wohnung – Gräser, Vögel, Bäume, Büsche, Insekten, Strandkörbe, Komposthaufen, … alles Neuland. Und wir mussten hoffen, dass er uns als Mitbewohner akzeptiert und nicht auszieht. Bis jetzt klappt das prima. Einmal kam er ziemlich durchgenässt wieder – auch die Tücke eines wackeligen Deckels auf einer Wassertonne will entdeckt werden, aber ansonsten immer unversehrt. Mäuse hat er leider noch keine mit gebracht , aber dafür zum Glück auch noch keine Vögel. Mittlerweile ist er auch mehrere Stunden unterwegs. Wir haben ihn in weiser Voraussicht auf einen bestimmten Pfiff konditioniert, den wir immer vor der Fütterung flöten. So lässt sich Hein heimpfeifen. Da der Kater naturgemäß ziemlich nachtaktiv ist und sich nicht ohne lautstarke und türverschleissende Gegenwehr die ganze Zeit einsperren lässt, soll er ab April/Mai dann nachts draußen bleiben. Denn bei aller Liebe ist es doch ziemlich anstrengend nächtens mehrmals wachgekuschelt und um den Schlaf geschnurrt zu werden … sagt meine Frau. Also … Wir haben im September einen schwer vermittelbaren, superscheuen Kater mitgenommen. Wir haben ihm Zeit gegeben und es ihm überlassen, sich mit uns zu beschäftigen (wir hatten ja schonmal einen Kater, aber er noch keinen Menschen). Er hat sich in drei Monaten zu einem absoluten Bilderbuchkater entwickelt. Er ist freundlich und vorsichtig, nicht ‚fies‘ oder gefährlich. Er ist schmusig, wenn er will, und kommt auch in der ‚Wildnis‘ klar. Die lange Zeit im Tierheim, haben keine ‚Macken‘ hinterlassen. Ein Beweis der tollen Arbeit dort! Ich hoffe mein kleiner Bericht kann einigen Menschen etwas Mut machen, auch mal ein ‚schwieriges‘ Tier zu wählen. Mit Glück und Geduld wird das schon …

78212bc9a7fc82a36de7cedccbf6df51

Hallo, ich bin Timmie und wurde mit vielen Geschwistern im Sommer 2011 im Projensdorfer Gehölz gefunden worden. Wir waren alle krank, hatten Schnupfen, und es dauerte eine Weile, bis der richtig auskuriert wurde. Anfangs hatte ich auch viel Angst vor den Menschen, doch mittlerweile finde ich, dass die doch ganz nett sind. Sie bringen leckeres Essen, kuscheln und spielen mit uns.  Ich hab die Menschen richtig gern, krabbel den Schoß hoch und kuschel mich in die Haare „meines” Menschen ein – das macht Spaß und ist so schön. So kann ich stundenlang schmusen. Genau wie meine Schwester Stella bin ich sehr neugierig. Und als da diese Kamera bei uns im Käfig war, da musste ich die erst mal genau unter die Lupe nehmen und bin ganz dicht an das Objektiv gegangen. Klick … was war das? Na, hier kommt das Ergebnis – bin ich nicht süß (auch wenn noch ein Rest Vitaminpaste an meinem Kinn klebt :-). Ich suche zusammen mit einem von meinen Geschwistern Stella, Sander oder Wilson ein neues Zuhause mit Auslaufmöglichkeit. Wann holst du uns ab?