Katzen

Charly

Gestatten – Charly mein Name! Ich bin ein freundlicher Kater von 12 Jahren. Irgendwie ist auch mir mein Zuhause abhandengekommen – trotz registriertem Transponder (Chip). Doch das ist eine längere Geschichte, die erzählt Ihnen dann mein Personal. Auf jeden Fall war ich schlau genug und habe mich Richtung Tierheim auf den Weg gemacht. Denn es hat sich in Katzenkreisen schon „rummiaut” – hier werden neue, liebevolle Familien, Paare oder Singles für uns Samtpfoten gesucht – und auch gefunden.

Tja – nun bin ich also hier, habe mein eigenes, kleines Zimmerchen mit Katzenklappe und separatem Auslauf, denn ich liege nur zu gern draußen in der Sonne, um mir meinen Pelz wärmen zu lassen. Es geht doch nichts über ein gemütliches Dösen. Wobei … wenn die Streicheltanten kommen, dann eile ich flugs zu denen und lasse mich natürlich gern streicheln. Die mag ich. Und sie mögen mich auch. Ich bin eben ein lieber, ruhiger Katermann, der es genießt, verwöhnt zu werden. Miau!

Mittlerweile reicht es mir hier auch und ich hab schon mal angefangen, meine Köfferchen zu packen, damit ich schnell ausziehen kann, wenn meine neuen Menschen vor der Tür stehen. Ich bin auch mit einer schönen Wohnung vollkommen zufrieden, denn Freigang habe ich nie wirklich kennengelernt. Wobei mir ein Balkon schon sehr wichtig ist. Diese Sonnenbäder – ich miaue Ihnen – ein Hochgenuss! 

Ich kam hier übrigens fast zahnlos an (nun lachen Sie mal nicht) und altersbedingt zickt meine Hüfte gelegentlich. Doch da gibt es ja so ein tolles Zeug, was uns Katzen prima hilft. Das soll ich nun auch bald bekommen. Das war’s dann auch – ansonsten geht es mir richtig gut und ich freu mich auf neue, gemütliche Abenteuer – am liebsten bei Ihnen. Miau!

Und nun sind Sie dran: Fragebogen ausfüllen, Charly draufschreiben – und ab die Post. Ich freu mich schon auf Sie!

♥ Wenn Du an Charly interessiert bist, sende uns gerne den ausgefüllten Fragebogen für Katzeninteressenten zu.  Dann werden wir uns bei Dir melden.

Kitzi

Huhu! Ich heiße Kitzi und bin eine schwarz-weiße, redselige Katze von 4 Jahren. Ich wurde im Tierheim abgegeben, weil meine Menschen sich nicht mehr um mich kümmern konnten. Das hat mich anfänglich ganz schön überfordert und ich habe mich hier überhaupt nicht wohl gefühlt.

Ich suchte zwar den menschlichen Kontakt und ließ mich auch gerne mal streicheln – doch wenn ich mein süßes Näschen voll hatte, dann habe ich das auch deutlich gezeigt. Doch das hat sich nun gegeben, denn mittlerweile habe ich mich an alles hier gewöhnt – und ein großes, eigenes Zimmer mit einem Auslauf dran. Ich sag Ihnen – das ist herrlich. Miau!

In meinem neuen Zuhause wäre ich gern Einzelprinzessin, denn meine Artgenossen finde ich nicht so klasse. Dazu hätte ich später unbedingt einen eingenetzten Balkon oder eine gesicherte Terrasse, denn ich genieße es, in der Sonne zu liegen und dem bunten Treiben da draußen zuzusehen. Dafür sind Kinder eher nicht mein Fall, denn ich mag es ganz gern etwas weniger hektisch. 

Da ich manchmal etwas Schwierigkeiten hatte, meinen Kratzbaum katzentypisch-elegant hochzuhüpfen, hat der Doc nochmal genau hingeschaut. Und siehe da … ich muss früher mal einen Bruch gehabt haben, um den sich niemand gekümmert hat. Mijaujaujau! 
Deshalb bekomme ich jetzt alle paar Wochen eine Spritze, damit es mir gut geht. Solensia heißt das Zeug. Und damit springe ich wieder wie ein junges Kätzchen und nix tut mehr weh!

Ich finde, dass ich jetzt auch lange genug hier bin und möchte gern in mein neues Leben bei Ihnen starten. Hätten Sie vielleicht Lust, mich mit Geduld und Liebe in mein neues Prinzessinen-Reich aufnehmen? Ja? Dann schreiben Sie schnell ans Tierheim, damit ich nicht zu lange auf Sie warten muss. Juchu!

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Paul

Moin! Ich bin Paul – ein hübscher, 6 Jahre junger, braun-getigerter Kater mit einer weißer Schwanzspitze. 15 Monate lang tauchte ich gelegentlich an einer Futterstelle im Kieler Raum auf, war freundlich, naschte etwas vom Futter und ging wieder. Ich war recht kräftig und sah gut aus – ich hatte also definitiv jemanden, der sich um mich kümmerte. Doch dieses Frühjahr war alles anders. Ich kam deutlich schlanker zu der Futterstelle und blieb einfach dort, nutzte die Vollverpflegung nur zu gern und mit den anderen Katern und Katzen verstand ich mich auf Anhieb prima. Die Menschen dort fand ich auch toll, obwohl ich sie gar nicht richtig kannte. Schnell war ich ein richtiger Schmuser und habe es genossen, mich so richtig durchknuddeln zu lassen. Doch dann kamen diese komische Kiste und der leckere Thunfisch … und weil es so köstlich duftete, saß ich schnell in der Falle und war noch schneller im Tierheim.

Hier bin ich nun unsicher, eingeschüchtert und unglücklich. Bei wenigen Katzenstreichlerinnen verlasse ich schon mal meine Höhle, wenn sie mich besuchen und tretel schnurrend vor mich hin. Manchmal schaue ich auch nur mit großen Augen zu, was sie da so treiben, um mich aus der Reserve zu locken. Und meistens träume ich davon, wieder ein richtiges Zuhause zu bekommen. Eins, wo ich ein bisschen meine Freiheit genießen darf? Denn in den uneingeschränkten Freigang darf ich leider nicht mehr, weil ich FIV-positiv getestet worden bin. Das ist nicht weiter schlimm für euch Menschen – ich könnte nur Artgenossen damit anstecken – und auch nur, wenn wir uns prügeln – doch nichts liegt mir ferner! Denn ich bin ein durch und durch freundlicher Kater. Miau! Ich muss mir übrigens früher mal das linke Hinterbein gebrochen haben, denn es ist etwas schief zusammengewachsen. Deshalb habe ich ein bisschen Arthrose im Knie. Doch mit der kleinen Schiefstellung komme ich prima zurecht.

Paul lebt im aktuell in einem Zuhause. Dort haben sich leider die Lebensumstände geändert, und er sucht somit neue Dosenöffner. Nach Absprache kann er gerne kennengelernt werden.

Und nun frage ich Sie: Haben Sie etwas Geduld, um mein wahres, verschmustes „Ich” wieder zum Vorschein zu bringen? Und haben Sie vielleicht sogar ein schönes, ruhiges Zuhause für mich? Eins mit Balkon oder gesicherter Terrasse? Ja? Oh …! Dann freue ich mich schon mal vorsichtig. Und wie das mit dem Fragebogen-Gedöns geht, das wissen Sie ja. Unbedingt „Paul” drauf schreiben … und dann hoffentlich bis bald. Miau!

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Schnuffel Home

Huhu! Hier bin ich – Schnuffel – ein super-liebes, 5 Monate junges Katerkind mit weißem Fell und blauen Augen. Stellen Sie sich vor – ich wurde draußen mutterseelenallein gefunden. Das war echt schlimm für mich, zumal ich vermutlich nicht besonders gut hören kann oder sogar taub bin. Zum Glück habe ich richtig lautstark auf mich aufmerksam gemacht, wurde schnell entdeckt und dann sofort ins Tierheim gebracht.

Hier angekommen verzauberte ich von Anfang an alle mit meinem Kitten-Charme! Mein Personal, meine Streicheltanten und Onkels … keiner kann mir widerstehen. Und das nicht, weil ich so niedlich aussehe – ne, vielmehr, weil ich so lieb, neugierig, verspielt und aufgeschlossen bin. Das Leben ist aber auch spannend. Und das kommentiere ich natürlich auch gern und oft mit einem kräftigen Miau! Und weil ich mein Miau selbst kaum oder nicht hören kann, fällt es wirklich laut aus. Ihre Nachbarn sollten das mögen – oder Ihre Wohnung gut gegen Schall isoliert sein, hehe!

Was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlt? Ein Katerkumpel in ungefähr meinem Alter, den brauche ich unbedingt. Dann würde ich mich über eine schöne Wohnung freuen – vorzugsweise mit einem gesicherten Balkon. Kinder sind mir auch willkommen und Hunde machen mir nix aus, wenn sie Katzen schon kennen und freundlich zu mir sind. Sie sehen – ich bin ein richtiger Familien-Kater. 

Wie? Genau so einen Kater suchen Sie? Dann wissen Sie bestimmt auch, wie das mit dem Fragebogen geht. Einfach ausfüllen und schnell ins Tierheim schicken. Ich freu mich schon auf meine neue Familie. Miau!

♥ Wenn Du Schnuffel ein Zuhause geben möchtest, sende uns gerne den ausgefüllten Fragebogen für Katzeninteressenten zu.  Dann werden wir uns bei Dir melden.

Pita 2

Hallo und ein liebes Miau! Ich heiße Pita und bin ein getigertes Katzenmädchen von geschätzten 5 Jahren. Leider wurde auch ich in einem Kieler Stadtteil gefunden, in dem ich mich nicht auskannte, und über Tage Anschluss suchte. Liebe Menschen nahmen sich meiner an, luden mich in ein Körbchen und ab ging die Fahrt ins Tierheim.

Hier wurde ich gleich lieb aufgenommen und umsorgt. Nach einer kleinen Weile durfte ich ins Katzenhaus umziehen und hier fühle ich mich schon ein bisschen wohl. Besonders, wenn die Streicheltanten kommen und mit mir kuscheln und schmusen. Im Grunde meines Herzens bin ich nämlich eine liebe Katze, die euch Menschen mag. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass mein ungewollter Ausflug nicht so ganz spurlos an mir vorbeigegangen ist. Denn in neuen Situationen bin ich schnell mal etwas gestresst und neige zu kleinen Übersprungshandlungen, wenn ich mich überfordert fühle. Sie merken das dann daran, dass ich mich entweder freundlich „unsichtbar” oder mir kurz „Luft” mache. Das gibt sich sicherlich schnell in meinem neuen Zuhause, denn so ein Tierheim ist natürlich gar kein richtiges Zuhause. Miau!

Wenn Sie also auf der Suche nach einer niedlichen Tigerkatze sind, es bei Ihnen eher ruhig als hektisch zugeht und Sie mir später wieder Freigang ermöglichen können, dann können Sie jetzt aufhören zu suchen. Sie haben mich ja nun gefunden! Juchu! 

Also füllen Sie bitte schnell den Fragebogen für mich aus und schreiben „Pita” drauf. Und schon lernen wir uns ganz bald kennen. Ich freu mich schon!

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Eva

Hallo liebe Menschen, mein Name ist Eva und ich bin ein noch ganz junges, zauberhaftes Katzenmädchen. Und obwohl ich selbst fast noch ein Kind bin, habe ich schon eins bekommen, mit dem ich zusammen ins Tierheim verfrachtet wurde. Denn wir beide irrten verloren durch einen Kieler Stadtteil, in dem uns niemand kannte. Das war gar nicht schön und im herumliegenden Müll war auch nix fressbares zu finden … wir hatten beide ganz fürchterlichen Hunger, gar nicht schön.

Umso glücklicher waren wir, als wir hier ein lieb aufgenommen wurden und uns unsere Bäuchlein vollschlagen konnten. Schnell ging meine Lütte dann ihre eigenen Wege – das war auch schon mal eine Erleichterung für mich.

Ich bin eine wirkliche aufgeschlossene und redefreudige Katze, oft habe ich das letzte Miau! Die Katzenstreichler*innen und auch mein Personal können sich gar nicht an mir sattsehen – und na klar lasse ich mich auch zu gern streicheln. Das gefällt mir richtig gut. Weil ich noch so jung bin, spiele ich natürlich auch sehr gern mit so allerlei Zeug, was es hier in großen Mengen gibt. Und neugierig bin ich natürlich auch. Da gibt es keine Zurückhaltung, wenn Besuch in meinem Katzenzimmer steht. Ich könnte ja was verpassen.

Was ich auf keinen Fall verpassen will – das sind Sie! Liebe Menschen, gern auch mit tollen Kindern, einem schönen gesicherten Balkon mit Ausblick, einer großen Couch zum Kuscheln und Zeit zum Spielen. Das haben Sie alles? Echt? Und warum wohne ich dann nicht schon längst bei Ihnen? Das müssen wir schleunigst ändern. Also schnell den Fragebogen ausfüllen, „Eva” draufschreiben – und ab ins Tierheim damit. Und dann steht bald einem Kennenlernen nix mehr im Weg. Ich freu mich schon so auf Sie!

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Noah Und Nora 2

Huhu! Wir sind Noah und Nora, zwei kleine Kätzchen, die zusammen mit unserer Mutti und einem weiteren Geschwisterchen einfach vor dem Tierheimtor ausgesetzt wurden. Klammheimlich abgestellt. Wird dachten schon, das liegt an uns, doch unsere Tierpflegerinnen erzählten uns, dass es an den Menschen liegt und dass wir nicht die einzigen Katzen sind, die so einfach „entsorgt“ wurden. Und auch, dass wir total süß sind und uns keine Gedanken machen sollen – es gibt auch ganz liebe Menschen, die uns nie wieder hergeben werden. Schnurr! 

Und so verdauen wir den Schreck jeden Tag besser und werden immer neugieriger und auch zutraulicher. Wir verstecken uns nicht mehr, sondern kommen fröhlich auf unsere Leute zu, wenn sie beispielsweise mit Futter kommen oder mit uns spielen wollen. Unsere Scheu verschwindet tatsächlich zusehends, so macht das Katzenleben auch viel mehr Spaß. Miau!

Und jetzt wächst unser Wunsch, hier bald gemeinsam auszuziehen – am liebsten zu Ihnen, lieben Menschen mit Katzenerfahrung, einem Haus mit Kuschelsofa und schönem Garten. Denn wir möchten so gern bald wieder hinaus, zum Toben und Spielen … das wäre so schön. 

Ich, Noah, bin übrigens der mit dem weißen Gesicht, Nora trägt ihre „schwarze Mütze“ tief ins Gesicht gezogen, was sie – na klar – unbeschreiblich niedlich aussehen lässt. Und ich seh schon … Sie sind verliebt in unser Foto. Dann schicken Sie mal schnell den Fragebogen ins Tierheim und schreiben unsere beiden Namen drauf, denn uns gibt’s nur im Doppelpack. Das passt?! Wie toll. Miau! Bis bald …

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Leon IMG 6538

Ein freundliches Fauch, liebe Leute! Ich heiße Leon und kam als Fundkater ins Tierheim, weil ich ganz allein draußen rumirrte, wo es zu gefährlich für Katzen ist. Das war vielleicht doof. Miau! Denn das Tierheim gefiel mir anfänglich ganz und gar nicht – ich wollte raus, Mäuse fangen und mein Revier erkunden. Das alles hatten die Tierheimleute nicht bedacht, als sie mich mit besten Absichten willkommen geheißen haben. 

Nun denn, mittlerweile habe ich hier eine schöne Suite mit kleinem Auslauf, bekomme dreimal täglich mein Futter serviert und dann kommen auch noch die Streicheltanten zur Unterhaltung. Schnell merkten sie, dass ich noch nicht unbedingt zu einem Spiel Lust habe, da müssen die sich noch ordentlich ins Zeug legen. Dafür fand ich den Schoß kurz ganz interessant. Ich ließ mich auch streicheln, doch unverhofft musste ich dann auch schnell zurück in mein Körbchen – meine Komfort-Zone, hehe!

Von einem Kuschelkater bin ich noch ein ganzes Stück entfernt, doch ich habe „Potenzial“ … wie mein Personal letztens meinte. Ich würde gut zu geduldigen, Katzen-erfahrenen Menschen passen, die mich erst einmal in Ruhe ankommen lassen. Solche, wo ich den ersten Schritt machen darf. Jaja, das wäre mir schon wichtig. Miau! Deshalb sind wuselige Kinder auch nix für mich – wohl aber eine erhöhte Kuschelhöhle, von der ich alles beobachten kann, ohne dass ich sofort entdeckt werde. Ich komm dann schon, wenn mir danach ist.

Also, wenn sie eine schöne Bleibe für mich haben, gern ländlich mit tollem Revier, in das ich später wieder hinaus darf, dann sollten wir uns schnell einmal kennenlernen. Sie wissen ja, wie es geht: Fragebogen ausfüllen, Leon drauf schreiben – und ab ins Tierheim damit. Ich muss ehrlich sagen, ich bin ganz gespannt, ob mein Potenzial ausreicht, Sie zu bezirzen, Miau!

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Jasper Und Linus

Hallo und ein zurückhaltendes Miau! Wir sind Jasper und Linus, zwei schwarz-weiße, neugierige Katerjungs, die mit zwei weiteren Geschwistern (bereits vermittelt) nebst getigerter Mama „Mia” ins Tierheim kamen. Wir sind hier gelandet, weil unsere Mutti es sich im Kieler Stadtgebiet unter einem Balkon gemütlich gemacht hatte und uns dort in der Gegend niemand kannte. Eine liebe Frau hat uns gefüttert und das Tierheim angerufen, damit wir nicht auf der Straße groß werden müssen. Doch einfangen lassen wollten wir uns erst einmal nicht und haben die beiden Frauen ordentlich auf Trab gehalten, hehe! Doch dann, eines Abends, ging unsere Mutter in die Falle – und wir verkrümelten uns so schnell, wie wir konnten. Nützte nix – am nächsten Tag wurden wir gefangen – und unsere Familie war wieder komplett. Miau!

Leider sind wir nicht ganz so zutraulich, wie die meisten Menschen es gern hätten – und so sitzen wir hier unsere Zeit ab und haben solche Angst, dass wir hier nie wieder rauskommen. Unsere Lieblingstierpflegerin hat uns zum Glück schon beruhigt und meinte, dass es tolle Menschen gibt, die unsere Schüchternheit nicht stört. Das lässt uns hoffen! Und so warten wir schon ganz gespannt auf unser Futter … und ziehen uns dann doch wieder zurück, wenn es serviert wird. Keine Minute später kommen wir schnell aus unseren Höhlen heraus, denn das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen, hehe!

Möchten Sie uns vielleicht mal kennenlernen? Und können Sie uns später wieder Freigang bieten? Ja? Juchuuu! Dann füllen Sie doch bitte den Fragebogen für uns aus und schreiben „Jasper und Linus” in das Feld – denn alleine wollen wir hier nicht ausziehen, dazu hängen wir zu sehr aneinander. Miau!

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Pepper IMG 6412

Hallo und ein freundliches Miau. Mein Name ist Pepper und ich kann mit großem Tatütata ins Tierheim, weil mein Frauchen nicht mehr mit mir zurechtkam. Vielleicht kennen Sie mich aus der Presse? Meine Geschichte war überall zu lesen. Egal, das ist nun auch Geschichte und gehört der Vergangenheit an. Nun bin ich hier im Tierheim und warte schon sehnsüchtig auf mein neues, tolles Zuhause.

Doch erstmal zu mir … anfänglich war das alles natürlich eine Katastrophe für mich und ich versteckte mich in der hintersten Ecke meiner Kratzbaumhöhle. Meine Leute hörten maximal ein „fröhliches Fauch” von mir – zu sehen bekamen Sie mich nicht. Dann wurde ich kastriert und mein Leben entspannte sich auf Schlag. Was für eine Erleichterung, denn ewig rollig zu werden ist kein Spaß, das kann ich Ihnen miauen! Tja … und so sitze ich schon immer auf meinem Kratzbaum und warte täglich auf mein Personal und die Streicheltanten. Jetzt mag ich auch wieder gestreichelt werden, denn ich schmuse wirklich super-gern. Schnurr! Ich muss ehrlich sagen – mir geht’s von Tag zu Tag besser und ich taue jeden Tag mehr auf.

Früher lebte ich in einer Wohnung. Das hat mir im Nachhinein gar nicht gefallen. Ich möchte gern hinaus, grünes Gras und weichen Sand unter meinen Pfötchen spüren. Also wäre Freigang einfach perfekt für mich. Dazu natürlich eine tolle Familie, größere, ruhige und liebe Kinder könnten mir auch gefallen – und schon packe ich mein Köfferchen und zieh hier nur zu gern wieder aus.

Na, was meine Sie? Wollen Sie nicht einfach mal „Pepper” auf den Fragebogen schreiben und ihn ins Tierheim schicken? Ja? Juchuuu! Dann lernen wir und bestimmt ganz bald kennen. Ich freu mich schon. Miau!

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Windy 5095

Halli-hallo liebe Menschen, ich heiße Windy und bin ein sehr süßes, rot-weißes Katzenmädchen von 1,5 Jahren. Nun fragen Sie sich bestimmt, wie so ein hübsches Kätzchen im Tierheim landen kann, oder? Das war echt dreist. Zusammen mit meinen Katerkumpel Harko wurde ich am helllichten Tag vorm Tierheimtor abgestellt. Meine Leute sahen den weißen Passat nur noch abfahren … gemein, oder?

Egal – ich bin ja keine Katze von Traurigkeit und einfach zu neugierig, denn es gibt ja noch so viel zu entdecken. Also hab ich den Schock schnell verwunden. Was soll ich mich auch ärgern? Ändert ja nix. Außerdem haben mich hier alle sofort ins Herz geschlossen und kümmern sich ganz lieb um mich. Denn hier im Tierheim wird gekuschelt und geschmust, gespielt und getobt. Dazu gibt es dreimal was zu futtern – ich bin echt glücklich. Miau! Und wie dankbar ich für all das bin, miaue und schnurre ich jeden Tag allen Menschen zu, die mich besuchen kommen.

Auch wenn ich mich hier total wohlfühle, soll ich mir nun doch besser ein neues Zuhause suchen, in dem ich später auch wieder hinaus in den Garten darf. Liebe Kinder könnten mir gut gefallen, ein Katzenkumpel auch, denn mit Harko habe ich mich immer gut verstanden. Leider wird sein Aufenthalt hier noch etwas dauern, denn er wurde mit einer verletzten Pfote vorm Tor abgestellt. Und die braucht noch etwas Zeit, bis sie wieder gesund ist. So lange soll ich hier nicht warten …

Also, wenn Sie noch ein Plätzchen für eine sehr liebe und aufgeschlossene Katze frei haben, dann schreiben Sie doch Windy auf den Fragebogen, den sie hier unter meinem Steckbrief finden. Und vielleicht mögen Sie Harko auch mal kennenlernen und er kann eventuell später nachkommen? So oder so – ich freu mich auf Sie. Miau!

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Tachchen! Moin, Moin! Und jetzt einfach nur Moin, liebe Leute! Was für eine Begrüßung – da staunen Sie, oder? Ich heiße Lucky und bin ein waschechter Berliner Jung. Dort wurde ich geboren und mit der Flasche aufgezogen, weil unsere Katzenmami uns Kitten nicht angenommen hat. Als ich alt genug war, verschlug es mich nach Hamburg. Dort hatte ich einen tollen Katerkumpel, doch die Kinder der Familie mochten mich nicht. Sie quälten mich und senkten mir meine Schnurrhaare ab. Und so landete ich holterdiepolter in Kiel. Dort hatte ich auch wieder einen lieben Katerfreund, doch mein neues Frauchen war überfordert mit zwei Katern – ich musste erneut meine Koffer packen und gehen … Jetzt ist das Tierheim mein vorübergehendes Zuhause und hier fühle ich mich eigentlich ganz wohl, allerdings möchte ich endlich auch mal irgendwo so richtig und für immer ankommen. Miau!

Genug gejammert! Jetzt zu mir: Ich bin ungefähr 2,5 Jahre jung und ein superlieber, schneeweißer, großer Kater mit gelben Augen (deshalb bin ich auch nicht taub – ich kann wunderbar hören)! Bisher lebte ich nur in der Wohnung und das kann auch gern so bleiben. Ich mag andere Kater in ungefähr meinem Alter und euch Menschen sowieso. Auch liebe ich es, gestreichelt zu werden und zu kuscheln. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch katertypisch neugierig und muss mir immer alles ganz genau angucken und erkunden, hehe!

In meinem letzten Zuhause fing ich leider an, mir den Hals blutig zu kratzen. Hab gemerkt, dass mein Frauchen total überfordert war – und das wiederum überforderte mich. Hier im Tierheim ist das nun schon viel besser geworden, doch so richtig weg sind die Stellen nicht. Also bekomme ich aktuell eine Futter-Ausschlussdiät und auch Kortison, damit das Jucken endlich aufhört. Ansonsten bin ich top-fit! Miau! Wenn sie dazu noch Fragen haben – mein Personal gibt Ihnen gern Auskunft.

Und jetzt hoffe ich, dass mein Name mir auch endlich mal Glück bringt und Sie „Lucky” in das Feld auf dem Fragebogen schreiben. Das wäre dann mein größtes Glück – ein Für-immer-Zuhause bei Ihnen! Miau!

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Cara IMG 4104

Huhu! Ich heiße Cara und bin eine schwarze Katzenschönheit … eine wunderschöne  Perle, wie letztens jemand zu mir sagte. Und dessen bin ich mir auch voll bewusst und kann es überhaupt nicht verstehen, dass ich mutterseelenallein im Kieler Stadtgebiet aufgefunden wurde und mich zudem niemand vermisst hat. Nun denn, eine richtige Katzendame lässt sich dadurch nicht beirren und so throne ich lässig in meinem Katzenzimmerchen, blinzle süß mit meinen großen Kulleraugen und setze mich gekonnt in Szene, damit auch wirklich jeder sieht, wie hübsch ich bin. Miau! 

Selbstverständlich lasse ich mich auch nur zu gern von meinen Bediensteten streicheln und verwöhnen. Hach! Dann fühle ich mich so richtig wohl in meinem schönen Pelz und bin glücklich. Manchmal allerdings übermannt mich dann doch etwas die Traurigkeit, und das miaue ich Ihnen jetzt im Vertrauen, dass meine alte Familie mich einfach nicht vermisst und gesucht hat. In solchen Momenten springe ich unvermittelt hoch und rege mich katzentypisch kurz auf, um meinem Herzen etwas Luft zu verschaffen, denn war echt gemein von denen. Danach ist dann alles wieder gut und ich gehe nahtlos in den Streichelmodus zurück. Meine Leute hier kennen das schon und bleiben entspannt, denn sie können mich gut verstehen. Sie erzählen mir dann immer, dass ich bald wieder eine liebe Familie haben werde, die mich vergöttert und die mich nie wieder allein lassen wird. Diese Geschichte höre ich nur zu gern – und guck sie wieder unwiderstehlich süß mit meinen Kulleraugen an. 

Und nun möchte ich, dass diese Geschichte endlich wahr wird. Hätten Sie vielleicht Lust, mich einmal kennenzulernen? Und haben Sie vielleicht auch einen schönen Garten, in dem ich später flanieren kann? Ja? Nun, dann könnten Sie ja den Fragebogen für mich ausfüllen und „Cara“ in das Feld schreiben. Ich blinzle Ihnen dann süß zu, wenn alles passt. Miau!

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Heyho liebe Leute! Ich bin’s – Frankie! Ein junger, braun-getigerter Kater von gerade mal 2 Jahren. Ich kam auch als Fundkater ins Tierheim, wobei die Tierheim-Leute sich echt erschraken, als sie mich sahen. Mein linkes Hinterbein war notdürftig verarztet – abgebunden mit Verbandsmaterial und Krepp-Klebeband. Also gings gleich ab zum Doc, der ein gebrochenes Bein bei mir feststellte. Schwuppdiwupp wurde es gerichtet und ich hatte ein paar Nägel drin, dazu bekam ich zu allem Überfluss auch noch „Boxenruhe” verschrieben. Und das mir – wo ich doch so ein „Klettermaxe” bin und bei allem mittendrin statt nur dabei sein will. Herrje, mijaujaujau!

Tja … was soll ich sagen – ich hab’s überstanden! Juchuuu! Mein Bein ist gerettet und ich darf mich wieder frei bewegen! Nur das Springen muss noch eine kleine Weile warten, egal! Ich bin so glücklich, dass nun endlich auch die Streicheltanten mich besuchen und mit mir kuscheln und schmusen. Denn das liebe ich mindestens genauso, wie das Toben und Klettern. Bin einfach ein super-lieber Katertyp, der ausnahmslos jeden um die Pfötchen wickelt.

Und jetzt habe ich mein süßes Näschen auch voll vom Tierheim und suche eine neue Familie für mich. Da können auch gern liebe Kinder wohnen, die gefallen mir bestimmt! Dazu hätte ich gern eine große Wohnung mit vielen Klettermöglichkeiten und gesichertem Auslauf – ein schöner Balkon oder eine Terrasse könnten mir gut gefallen. Und – gaaaanz wichtig – viele Kuschel- und Spielrunden und Zugang zu allen Zimmern! Sie wissen ja, ich bin gern mittendrin! Miau!

Na? Neugierig auf mich? Dann schicken Sie schnell den Fragebogen ins Tierheim und schreiben „Frankie” in das Feld. Ich kann es kaum erwarten, Sie kennenzulernen. Miau!

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Moin liebe Leute, ich bin Mikesch, ein wunderschöner junger Grautiger mit Handicap. Nach langen Wochen auf der Krankenstation bewohne ich nun die Suite B im Katzenhaus und möchte mich vorstellen!

Ich bin in einem verwilderten Schrebergartengelände aufgewachsen. Dort füttert ein nettes Ehepaar die große Katzengruppe, zu der ich gehörte. Eine von den Streicheltanten aus dem Tierheim unterstützt sie dabei. Diese drei Menschen liebe ich sehr und bin eine richtige Schmusebacke geworden. Wenn ich sie kommen hörte, rannte ich ihnen entgegen, strich ihnen um die Beine und hielt ihnen mein Köpfchen hin, um möglichst als erster gestreichelt zu werden.

Im Juni kam ich eines Morgens hinkend und mit großen Schmerzen zur Fütterung, wurde eingefangen und zum Tierarzt gebracht. Ich hatte Bisswunden und einen komplizierten Bruch im Sprunggelenk. Deswegen musste mein rechtes Hinterbein abgenommen werden. Schnief! Da saß ich dann auf nur noch drei Pfoten im Tierheim in der Krankenstation in einer engen Box, ohne meine Katzenfreunde, einen Kragen um den Hals, und war ganz unglücklich.

Aber das liegt nun hinter mir, ich lasse mich nicht unterkriegen! Ich übe laufen und springen und komme auch auf drei Beinen gut zurecht. Ich schmuse, schnurre und schnacke auch wieder wie früher. In den Schrebergarten kann ich nicht zurück. Doch vielleicht ist das ja meine große Chance auf ein richtiges, schönes Zuhause? Möglichst ohne viele Treppen. Weil ich mein ganzes Leben im Freien verbracht habe, möchte ich unbedingt wieder Freigang haben. Ein Garten in einer ruhigen Gegend wäre so toll!

Jetzt bin ich noch ein bisschen schüchtern, denn in den Schrebergärten war es wichtig, fremden Menschen gegenüber erstmal vorsichtig zu sein. Doch wenn jemand mein Vertrauen gewinnt, bin ich immer für eine ausgiebige Kuschelrunde zu haben. Vielleicht bald mit Ihnen?

Sie können sich vorstellen, mich ganz fest und für immer in ihr Herz zu schließen und einem ganz lieben, knuffigen Katerkerl auf drei Beinen ein Zuhause zu geben? Echt jetzt? Ohhh … wie schön! Dann füllen Sie doch gleich den Fragebogen unten aus und schreiben „Mikesch“ drauf. Ich bin schon ganz gespannt!

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